„Achtung: Toter Winkel!“ – ein Aufkleber mit dieser Warnung wird künftig auf allen Fahrzeugen der Fachspedition Fels zu sehen sein. Er soll Radfahrerinnen und Radfahrer darauf aufmerksam machen, dass es bei Lastkraftwagen und Kleintransportern einen Bereich gibt, der vom Fahrersitz aus nur eingeschränkt einsehbar ist und folgenschwere Unfälle verursachen kann. Neben den Schulungen, die Fels zusammen mit Round Table an Grundschulen in der Metropolregion Rhein-Neckar anbietet ist das ein weiterer Baustein um zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beizutragen.

Initiative durch die Stadt Heidelberg

Entwickelt wurde der Aufkleber von der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK), in der auch die Stadt Heidelberg Mitglied ist,  gemeinsam mit der Landesverkehrswacht.

„Wir freuen uns, dass das Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Heidelberg uns angeboten hat, die Aufkleber zu verwenden. Sie geben noch einmal einen deutlichen Hinweis auf die Gefahr des toten Winkels, der leider immer noch, trotz Spiegel existiert“, erklärt Betriebsleiter Jürgen Reising. „Heidelberg ist eine Stadt mit vielen Fahrradfahrern, und wir sind gerade mit unseren Möbel Lkw häufig in der Stadt unterwegs. Wir hoffen, dass wir mit den Aufklebern sensibilisieren und Unfälle verhindern können.“

Fels wird 20 Lastkraftwagen mit den Warnhinweisen ausstatten. Zudem wird bei der Konfiguration der Lkw immer auf Safety First geachtet. Die Lkw sind mit allen Assistenzsystemen ausgestattet, die es serienmäßig gibt. Auch die Reifen werden nach Haftung und Sicherheit ausgewählt.
Zudem führt Fels zusammen mit der Serviceorganisation Round Table Grundschüler in der Metropolregion Grundschulaktionstage zu dem Thema durch. Dabei stellt Fels einen Lkw mit Fahrer zur Verfügung. Jedes Kind darf einmal auf dem Fahrersitz Platz nehmen während die komplette Klasse im toten Winkel verschwindet.

Heidelbergs 1. Bürgermeister Jürgen Odszuck wirbt für den Einsatz der Aufkleber an Lkw.