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160 Grundschüler der Merian-Grundschule in Wiesloch lernten spielerisch die Gefahr des toten Winkels kennen.

Der Begriff „toter Winkel“ sagt den kleinen Verkehrsteilnehmern alleine nicht viel. Dabei ist die Gefahr alltäglich, wie Statistiken zeigen. Wie groß der tote Winkel wirklich ist konnten die Grundschüler der Merian-Grundschule am Montagvormittag erleben. „Ich kann meine Klassenkameraden zwar hören, aber sehen kann ich sie nicht“, wundert sich eine Schülerin aus der dritten Klasse. Während sie im Lkw sitzt kann sie Ihre komplette Klasse nicht sehen, obwohl diese direkt neben dem Lkw steht. Das bestätigt auch der Schulleiter Wolfgang Claassen: „Ein tolles Projekt. Auch ich konnte mir die Dimensionen nicht vorstellen. Ich bin irritiert, denn als „Fahrer“ sehe ich was man nicht sieht. Ich werde in Zukunft immer darauf achten, wenn ich an einer Kreuzung auf einen Lkw treffe.“
Die Unfallstatistiken zeigen, dass der tote Winkel ein großes Problem ist, denn immer wieder gibt es Unfälle mit meist schwerwiegenden Folgen. Häufig sind zudem Kinder betroffen. Um dem entgegen zu wirken bietet der Verein Round Table Heidelberg Aktionstage an Grund¬schulen an in der die Kinder im „learning by doing“ auf die Gefahr sensibilisiert werden. „Die Kinder nehmen nach der Schulung wichtige Verhaltensregeln mit nach Hause“, erklärt Ronald The von Round Table: „Das Projekt „Raus aus dem toten Winkel“ schlägt die Brücke zwischen der wichtigen Verkehrserziehung und dem tatsächlichen Erlebnis im Straßenverkehr. Einmal die Welt aus der Sicht eines LKW-Fahrers sehen und mitzuerleben, wie die eigene Schulklasse komplett im toten Winkel verschwindet, ist eine prägende Erfahrung. Deshalb freue ich mich, dass die Spedition Fels einen Lkw für das Projekt zur Verfügung stellt.“ Auch Fels Geschäftsführer Thomas Beck erklärt: „Wir hatten in unserer Firmengeschichte zwar noch keinen Unfall, aber unsere Fahrer müssen täglich mit der Problematik leben. Mit den Aktionstagen setzen wir deshalb auf Aufklärung und Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer. Wenn wir durch die Schulungen nur einen Unfall verhindern, dann hat sich der Aufwand gelohnt!“