Archiv

201320142015201620172018201920202021Alle

Kategorien

Büroumzug
Maschinentransport
Privatumzug
Unternehmen
Alle

Bienen halten keinen Winterschlaf.

Sie sitzen dicht aneinandergedrängt in einer so genannten Wintertraube, bei der die Königin in der Mitte sitzt und von den Arbeiterinnen auf mindestens 20 ° C warmgehalten wird. Damit das funktioniert, wird der Stoffwechsel heruntergefahren und Wärme mithilfe des eingelagerten Honigs selbst produziert. Dazu zittern sich die Bienen regelrecht warm, denn sie können ihre Flügel praktisch auskoppeln und mit ihren Flügelmuskeln quasi „im Leerlauf fliegen“. Je tiefer und langanhaltender die niedrigen Temperaturen, desto enger ziehen sich die Bienen zusammen, desto kleiner wird die Wintertraube. Ein Volk, dass bei 20° C die ganze Kiste mit Bienen ausfüllt, kann bei 0° C auf die Größe eines kleinen Fußballs schrumpfen. Doch ein kalter Winter ist gut für unsere Bienen, da sie so aufhören zu brüten und damit auch der Varroamilbe die Möglichkeit zur Vermehrung nehmen. Ist der Winter hingegen sehr warm, brüten die Bienen viel länger oder gar die ganze Zeit hindurch. Auch mit der Folge, dass mehr Honig über den Winter verbraucht wird und der Imker vor allem zeitigen Frühjahr ein Auge auf die Futterreserven haben muss. Die meisten Bienenvölker verhungern nicht im eigentlichen Winter, sondern oft erst im März. Hier kommt noch kein frischer Honig rein, aber es sind schon sehr viele Mäuler zu füttern, da bereits sehr viele Larven großgezogen werden.
Aber auch der Imker hat im Winter Aufgaben um die Bienenvölker gesund und stark über den Winter zu bringen.  Ende November, Anfang Dezember wird noch einmal eine Varroa Behandlung durchgeführt. Unser Imker Jörg Staffel war deshalb noch einmal zu Besuch um unsere Völker mit Oxalsäure zu behandeln. Dazu wird ein Gemisch aus schwacher Oxalsäure (3,5 %) und Zucker auf die Bienen geträufelt, die es dann in der gesamten Wintertraube verteilen, wo es die Milben schädigt.

 

 

Die Bienen sitzen in der Wintertraube und wärmen sich gegenseitig. Von oben sind sie kaum zu sehen, da sie zwischen den Waben sitzen.

Ganz schön kalt, schnell zurück ins Warme.

 

 

 

 

Wir sind Umzug

Bereits 1935 wurden wir als Fachspedition von Fritz Fels Senior in Heidelberg gegründet. Anfangs als Fuhrunternehmen, bei dem der Möbeltransportwagen noch mit Pferden gezogen wurde entwickelten wir uns schnell zum Volldienstleister rund um den Umzug. Erfahren Sie hier mehr über uns!